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Studie des BFB: Marktzutrittsregeln führen zu mehr Effizienz und sichern Qualität!

Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat am 6. Juli 2017 die Ergebnisse seiner in Auftrag gegebenen Untersuchung „Aspekte der Deregulierung bei den Freien Berufen“ vorgestellt. Hiernach führen Marktzutrittsregeln auf freiberuflichen Märkten zu besserer Markteffizienz und sichern die Qualität.

In der Untersuchung wird von den Gutachtern die ökonomische Wirkungsweise von Regulierung bzw. Deregulierung in Märkten für freiberufliche Dienstleistungen wissenschaftlich untersucht und bewertet. Analysiert wurden hierzu anhand eines ökonomischen Modells und eines experimentalökonomischen Ansatzes die folgenden Fragestellungen:

  1. Auswirkung von Marktzutrittsregelungen auf Wettbewerb und Wachstum
  2. Einfluss von Preisuntergrenzen und regulierten Preisen auf Markteffizienz und Wettbewerb in Vertrauensgütermärkten
  3. Möglichkeiten und Grenzen der Produktivitätsbestimmung freiberuflicher Dienstleistungen
  4. Aussagekraft des OECD-Deregulierungsindikators

Anlass für die Beauftragung des Gutachtens war der immer wieder unter Hinweis auf pauschale Prog­nosen der OECD erhobene Vorwurf der Europäischen Kommission, dass die Regulierung in Deutsch­land Wachstum bei den Freien Berufen verhindere. Dass dem nicht so ist, sondern vielmehr berechtigte Rahmenbedingungen deutliche positive Impulse für den Markt und den Verbraucher bringen, belegt nun diese Untersuchung. (FA)

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